Wie finde ich ein Betreibungsamt?

Veröffentlicht von Admin4Wie finde ich ein Betreibungsamt?

Was ist ein Betreibungsamt?

Bei einem Betreibungsamt handelt es sich um eine kantonale oder kommunale Behörde, die nach schweizerischem Recht für die Durchführung von Betreibungen zuständig ist und das Inkasso durchführt. Die unabhängig und demokratisch kontrollierte Behörde stellt darüber hinaus Auskünfte und Bestätigungen (zum Beispiels Registerauszüge) aus und führt verschiedene Register, primär im Bereich Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

Neben den Betreibungsämtern sind in der Schweiz grundsätzlich auch Gerichte, Aufsichtsbehörden, Sachwalter, Depositenanstalten und Konkursämter für die Bearbeitung von Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzangelegenheiten zuständig.

Verfahrensablauf

Zahlt ein Schuldner trotz mehrmalig vorausgegangener Zahlungsaufforderungen seine Schulden nicht, so kann der Gläubiger ein Betreibungsverfahren einleiten. Hierzu muss der Gläubiger eine mündliche Mitteilung an das örtlich für ihn zuständige Betreibungsamt machen. Auch kann er sein Betreibungsbegehren dort schriftlich einreichen. Im Anschluss erhält der Schuldner vom Betreibungsamt eine schriftliche Zahlungsaufforderung. Dieser Aufforderung kann der Schuldner entweder nachkommen oder gegen diese innerhalb von zehn Tagen nach Erhalt einen Rechtsvorschlag einlegen, um dem Vorhandensein der Zahlungspflicht zu widersprechen. Im Rahmen eines Rechtsöffnungsbegehrens muss der Gläubiger bei eingelegtem Rechtsvorschlag dann innerhalb eines Jahres seine Forderungen gegenüber dem Betreibungsamt schriftlich begründen. Hierfür kann er beispielsweise Vertragsdokumente vorlegen.

Sollte die Forderung vom Betreibungsamt anerkannt werden, wird in der Regel eine Pfändung oder ein Konkursverfahren gegen den Schuldner eingeleitet.

Bei einem Betreibungsverfahren handelt es sich stets um ein langwieriges und kostenintensives Verfahren. Auch gibt es für den Gläubiger vorab nie eine Garantie auf Erfolg.

Betreibungsamt finden

Ein Betreibungsbegehren kann stets nur durch das örtlich zuständige Beitreibungsamt bearbeitet werden. Dies ist gemäß Art. 46 ff. SchKG gesetzlich vorgeschrieben. Vorab sollten sich Gläubiger daher informieren, welches Amt genau für sie zuständig ist. Hierbei können diverse Internetseiten behilflich sein, die anhand der Eingabe der Postleitzahl die zuständige Behörde ermitteln.

Findet während des Betreibungsverfahrens ein Wechsel des Wohnorts statt, so ist das Betreibungsverfahren stets neu einzuleiten. Lediglich wenn das Betreibungsverfahren schon eine gewisse Zeit anhängig ist (zum Beispiel nach einer bereits durchgeführten Pfändungsankündigung), wird das Verfahren am ursprünglichen Betreibungsort fortgesetzt.

Ordentlicher Betreibungsort

Die Betreibung muss stets am Wohnsitz des Schuldners durchgeführt werden.
Juristische Personen, die im Handelsregister aufgeführt sind, müssen an deren Sitz betrieben werden.

Juristische Personen, die nicht im Handelsregister gelistet sind, sind am Hauptsitz ihrer Verwaltung zu betreiben.

Bei Schuldnern, die keinen festen Wohnsitz haben, kann die Betreibung dort durchgeführt werden, wo diese sich zur Zeit der Einleitung des Verfahrens aufhalten.

Sollte der Schuldner im Ausland leben, so kann mit Ausnahme eines Arrestverfahrens oder einer Pfandbetreibung, kann kein Betreibungsverfahren in der Schweiz durchgeführt werden.

Falls der Gläubiger oder die zuständige Behörde keinen Wohnsitz und keinen Aufenthaltsort des Schuldners ermitteln können, so kann das Betreibungsverfahren an dem Ort durchgeführt werden, an dem der Schuldner letztmalig gemeldet war. Die Betreibung wird dann im sogenannten „Ediktalverfahren“ durchgeführt. Im Laufe dieses Verfahrens werden sämtliche Zustellungen an den Schuldner über eine Publikation durchgeführt.

Sonderfall: Betreibungsort der Erbschaft

Solange die Erbschaft nicht geteilt, eine vertragliche Gemeinschaft nicht gebildet oder eine amtliche Liquidation nicht angeordnet wurde, wird die Betreibung an dem Ort durchgeführt, an dem der Erblasser vor seinem Tod gemeldet war.

Betreibung online

Auf Nachfrage stellt das Bundesamt für Justiz einen Betreibungsauszug online aus. Mit diesem Schriftstück kann überprüft werden, ob Rechnungen fristgerecht bezahlt wurden oder ob aktuell Betreibungsverfahren anhängig sind.

Personalberatung Heute

Veröffentlicht von Admin3Personalberatung Heute

Immer mehr große Unternehmen holen sich eine Personalberatung zur Hilfe, wenn sie nach einem bestimmten Bewerber für eine höhere Stelle suchen. Es gibt mittlerweile so viele Beratungen wie die Personalberatung Frankfurt am Main, Hamburg oder Düsseldorf. Aber was muss ein Bewerber alles beachten, um seinen Traumjob ergattern zu können?

Meistens sind Bewerbungsgespräche recht heikel. Innerhalb weniger Minuten soll man einfach das beste aus sich herausholen – und das alles in einer Ausnahmesituation, in der man unglaublich aufgeregt ist und einem ohnehin sehr schwer fällt, seine beste Seite zu zeigen. Zudem muss man stets sympathisch wirken und motiviert sein. Man muss in genau dieser Zeit alles aus sich rausholen, was nicht jedem so leicht fällt. Die meisten Interviews verfolgen aber ein bestimmtes Muster. Man muss diese Hürde meistern, jeder muss durch dieses unangenehme Gespräch.

Der ganz kleine und einfache Trick ist, dass man sich die Nervosität nicht einfach von der Seele reden darf. Man muss sich gezielt vorbereiten und eine stimmige Geschichte zurecht legen. Bewerbungsgespräche durchlaufen in der Regel 5 klassische Phasen. Normalerweise dauert solch ein Gespräch 30-60 Minuten. Bei höher qualifizierten Positionen kann es auch mal sein, dass man 1-2 Stunden im Gespräch sitzt oder gleich mehrere Gespräche durchlaufen muss. Es geht dann auch im mehr Gehalt und viel mehr Verantwortung. Das Unternehmen darf sich in diesem Fall keinen Fehlgriff leisten und deshalb kommen bei solchen Positionen auch gerne Personalagenturen ins Spiel. Diese suchen gezielt nach passenden Personen, was den Auswahlprozess verkürzt.

Manchmal reicht schon ein einziges Wort oder eine einzige Eigenschaft und schon kann die gesamte Bewerbung kippen. Die eigenen Aussagen können immer anders aufgenommen werden als der Kandidat sie eigentlich meint. Aus diesem Grund sollte man alles immer ganz klar und deutlich formulieren, sodass kein Spielraum zur Interpretation bleibt. Einzelne negative Eigenschaften eines Kandidaten wirken manchmal so dominant, dass alles andere überstrahlt wird. So kann ein Tippfehler in der Bewerbung schon schnell zum Verhängnis werden. Hier handelt es sich nämlich um schlampige Arbeit und das möchte wohl kein Arbeitgeber bei sich im eigenen Unternehmen vorfinden. Alles was der Bewerber im Gespräch sagt, steht dann unter dem Verdacht, dass noch weitere Defizite bestehen. Manchmal wird er aber auch erst gar nicht eingeladen. Der Horn Effekt überstrahlt dann alle positiven Eigenschaften, mit denen der Bewerber in der Regel hätte glänzen können. Hier muss man immer auf der Hut sein und genau deshalb sollte man seine Bewerbung lieber einmal zu viel als einmal zu wenig durchlesen.

Diese Dinge solltest Du beim Jobantritt beachten

Veröffentlicht von Admin4Diese Dinge solltest Du beim Jobantritt beachten

Wenn man als Zeitarbeiter tätig ist, wird man sehr oft neue Arbeitgeber haben und muss sich demnach schnell eingliedern können. Das ist nicht immer so einfach, weswegen es im Folgenden einige Tipps gibt.

Für die ersten drei Monate gilt generell immer, dass man pünktlich sein solle und eine angemessene Kleidung trägt. Im Zweifel macht man sich zu Beginn lieber zu schick als zu lässig. Der erste Eindruck prägt nämlich in der Regel immer den kompletten Eindruck. Ansonsten gilt eine überzeugende Balance zu finden, die aus Profilierung und Anpassung besteht. Die Vorbereitung spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Wer im Vorfeld die äußeren Bedingungen direkt klärt, wird am ersten Arbeitstag viel entspannter sein können und kann direkt mit einem guten Gefühl in den neuen Job starten. Man sollte mit seinem zukünftigen Chef sprechen und sich erkundigen, wie die Einarbeitung laufen wird.

Man kann auch um Material bitte, damit man sich schon vorab informieren kann. Zudem sind auch Infos über Zugangsberechtigung und Parkplätze super wichtig. Generell sollte man sich nicht davor scheuen, Fragen zu stellen. Es ist nämlich ganz normal, dass man einige Fragen hat und je schneller man diese abarbeitet, umso besser kann man sich einarbeiten und kommt schließlich direkt an. Bevor man einen Kollegen um Hilfe bittet, sollte man selbst nach einem Lösungsweg suchen, wie zum Beispiel im Intranet. Einige Kollegen haben auch oft eine genaue Vorstellung davon, was der Neue direkt leisten soll. Oft sind diese Vorstellungen aber gar nicht realistisch, weshalb man auch keine leeren Versprechungen machen sollte.

Besonders wichtig ist auch, dass man Beziehungen entwickelt und pflegt. Auf Anhieb kann keiner alles alleine schaffen und manche Jobwechsler rechnen mit Widerständen wie mit übergangenen Konkurrenten. Zudem sollte man von Beginn an einen Leistungswillen zeigen. Alle neuen Aufgaben sollten ebenso zügig erledigt werden. Es kann auch vorkommen, dass man mal schneller fertig ist und dann gibt es auf einmal weniger zu tun. Man sollte in diesem Falle immer seine Hilfe anbieten und sich als umsichtigen Teamplayer outen. Wenn man als Führungskraft eingestellt wurde, sollte man seinen Mitarbeiter direkt klar machen, wohin die Reise gehen wird. Man sollte auch seine eigene Rolle erklären und Strategiewechsel direkt besprechen. Generell sollte man ein interessierter Beobachter sein, weil man auf diese Weise ungeschriebene Gesetze im neuen Job kennenlernen wird und sich demnach anpassen kann.

Leasing ohne Bank

Veröffentlicht von Admin1Leasing ohne Bank

Immer öfter hört man, dass viel mehr Leute ein Auto leasen, anstatt es direkt zu kaufen. Leasing ist eine sehr moderne Form der Finanzierung. Generell steht dabei die Nutzung des Leasingobjektes und nicht das Eigentum im Vordergrund. Die Leasing-Gesellschaft wird das Eigentum am Leasingobjekt erwerben und verleast es dann gegen Bezahlung.

Zu Beginn muss man immer die Leasingraten und die Leasingdauer absprechen, allerdings verbleibt das Eigentum am Leasingobjekt bei der Leasinggeberin. Typischerweise verpflichtet man sich zum Unterhalt des Leasingobjektes und demnach haftet man auch während der Leasingdauer für alle Schäden, die anfallen. Wenn der Vertrag dann ausgelaufen ist, muss man das Objekt zurückgeben oder aber man kauft es. Zudem hat man meistens die Möglichkeit, den Leasingvertrag zu verlängern und das Auto demnach einfach noch ein paar Jahre zu fahren.

Das Fahrzeug muss gemäß Werkvorschriften gewartet werden, wenn man nicht gegen die Leasinggarantie verstoßen möchte. Inspektionen, Verschleiß und Unfallreparaturen muss man immer selbst übernehmen. Als Halter wird man das Auto demnach genauso behandeln, als wäre es das Eigene und somit spart man hier auch nicht wirklich. Genauso sieht es auch mit der Versicherung un den Steuern aus. Rechtlicher Eigentümer des Fahrzeugs bleibt aber die Leasinggesellschaft oder eben die Bank. Wenn man sich zwischen Leasing und Kauf entscheiden muss, sollte man einige Dinge beachten. Ein Leasing ist im Prinzip teurer als ein Kauf, allerdings muss man beim Kauf die ganze Kaufsumme vorlegen und hat demnach keine liquiden Mittel mehr. Für das Leasing spricht außerdem, dass man keinerlei Eigentümerrisiken eingeht.

Bei einem Wiederverkauf zum Beispiel wird man immer mit einem Verlust rechnen müssen. Die Leasing-Raten, die man jeden Monat zahlt, können von der Steuer abgesetzt werden und außerdem muss das Leasinggut in der Bilanz eines Unternehmens nicht eingetragen werden und ist somit bilanzneutral. Zu guter Letzt bestehen keine Zwänge, wenn man einen Leasing Vertrag eingeht, weil man alles flexibel gestalten kann und sich selbst aussuchen darf, wie lange man das Auto fährt und wie viel man im Monat zahlen möchte. Zu guter Letzt geht inzwischen auch Leasing ohne Bank und demnach muss man nicht so viele Formalien beachten und Unterlagen vorlegen, wie vielleicht bei einer Finanzierung direkt beim Autohaus. Nichtsdestotrotz sollte man vor einem Vertragsabschluss immer genau durchrechnen, was sich am Ende mehr lohnt.

Personalberatungen kassieren ab

Veröffentlicht von Admin5Personalberatungen kassieren ab

In der heutigen Unternehmenswelt wird es immer schwerer für eine offene Führungsposition einen geeigneten Bewerber zu finden. Eine einfache Stellenausschreibung reicht hier meistens nicht aus und so kommen immer wieder die sogenannten Headhunter zum Einsatz. Diese erstellen zusammen mit dem Kunden ein Anforderungsprofil für die offene Stelle und danach wird dann ein passender neuer Arbeitnehmer gesucht. Wer im Internet nach „Personalberater Deutschland“ sucht wird schnell eine Masse von Ergebnissen angezeigt bekommen, doch die top executive search Firmen sind in der Wirtschaftswelt längst nicht mehr unbekannt.

Der Personalberater bzw. Headhunter zieht mit dem angefertigten Anforderungsprofil los und geht auf die Suche nach potenziellen Bewerbern. Diese kontaktiert er in der Regel per Direktsuche direkt an deren aktuellem Arbeitsplatz, was seit 2004 offiziell erlaubt ist. Bei diesem ersten Gespräch darf aber in keinem Fall der momentane Arbeitgeber diskreditiert werden. Es dient lediglich dazu, ein allgemeines Interesse an einem Jobwechsel in Erfahrung zu bringen und die privaten Kontaktdaten auszutauschen. Im weiteren Verlauf wird sich der Kontaktierte sicherlich Informationen zur Personalberatung, die in angerufen hat, einholen. Eben diese Vorbereitung ist das A und O, wenn man in einem direkten Gespräch überzeugen will. Die Headhunter haben heutzutage meist eigene Verfahren, wie sie die breite Masse an Bewerbern weiter selektieren. Neben herkömmlichen Interviews kann es hierbei sogar zu psychologisch angehauchten Tests kommen, die erahnen lassen, ob der Bewerber geeignet ist.

Letztendlich präsentiert der Berater seinem Kundenunternehmen nur noch die Besten der Besten, sodass nur noch der finale Kandidat ausgesucht werden muss und schon können die internen Einstellungsverhandlungen im Unternehmen beginnen. Für den Headhunter ist die Arbeit in diesem Moment erledigt und er kann sich über sein üppiges Honorar freuen, was ggf. bis zu einem Drittel des Jahresgehalts der besetzten Stelle betragen kann. Bei Führungspositionen ist es nicht üblich, dass das Brutto-Jahresgehalt bei rund 120.000 bis 150.000 Euro liegt, was verdeutlicht, dass die Dienstleistungen einer Personalberatung nicht gerade billig sind und im Zweifel wohl eher für mittelständige bzw. große Unternehmen in Frage kommen.

Insgesamt kann man aber sagen, dass diese Art von Dienstleistungen für alle Beteiligten nur Vorteile mit sich bringt. Lediglich das Unternehmen, von dem die Führungskraft abgeworben wurde, hat zunächst eine personelle Lücke, die es dann aber ggf. auch durch einen Headhunter schließen lassen kann. Für den Personalberater ergibt sich somit die Möglichkeit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, da eine erfolgreiche Vermittlung ihm möglicherweise direkt einen Folgeauftrag einbringt. Der Markt für Personalberatung ist jedenfalls noch lange nicht erschöpft und so kann man davon ausgehen, dass auch in Zukunft Führungskräfte unter ständiger Beobachtung stehen werden.